Überführung von Anhängern - Wenn Sie einen Anhänger für PKW `s von A nach B überführen wollen sind in der Regel die normalen Anmeldungsrichtlinien zu beachten.



Es gelten die Anmelderichtlinien, welche auch bei der KFZ – Überführung Anwendung finden. Dies ist mal die Grundaussage. Andere Regeln zur Überführung eines Anhängers sind uns nicht bekannt ( siehe hierzu auch den vorletzten Absatz).

Ihr Fahrzeug, das Zugfahrzeug, muss über eine entsprechende Anhängerkupplung verfügen. Die elektrischen Zuleitungen müssen passen und letztendlich auch funktionieren. Sie als Fahrzeugführer müssen über den entsprechenden Führerschein, wir meinen die entsprechende Führerscheinklasse, verfügen. Früher war noch etwas anderes, heute ist die entsprechende Führerscheinklasse genau zu beachten.

Zudem müssen Sie die Anhängelast beachten. Dies können Sie ggfls. im Fahrzeugschein nachlesen oder fragen Sie in Ihrer Fachwerkstatt nach, was Sie an Ihren PKW ” anhängen ” dürfen. Es gibt ja eine ganze Reihe von Anhängern, welche mal von A nach B ” gezogen werden müssen. Denken Sie an Wohnanhänger, Trailer normale Lastenanhänger, Bootsanhänger, Fahrzeugtransportanhänger oder auch Pferdetransportanhänger. Dies war nur mal eine kleine Auswahl.

Der Anhänger muss bei einer Überführung vor allen Dingen verkehrssicher sein. Ist der entsprechende Anhänger nicht angemeldet, so haben Sie in der Regel eigentlich nur 2 Möglichkeiten.

a)
Wenn Sie die Möglichkeit haben, von einer Fachwerkstatt oder einem Autohaus ein rotes Überführungskennzeichen zu bekommen, dann können Sie diese rote Kennzeichen zur Überführung des Anhängers nutzen. Achten Sie darauf, dass Ihnen auch das kleine rote Heftchen ausgehändigt wird. In dieses Heftchens müssen Sie vor der Überführung die techn. Daten des Anhängers eintragen. Danach bringen Sie das rote Kennzeichen am Anhänger an und können losfahren. Manchen Autohäuser verleihen diese roten Kennzeichen aber nicht mehr sehr gerne.

b)
Sollten Sie die Möglichkeit ( wie bei Punkt a ) beschreiben nicht haben, bleibt nur die Möglichkeit ein Kurzkennzeichen bei einer Zulassungsstelle Ihrer Wahl zu besorgen. Die Kurzkennzeichen haben den bekannten rechten gelben Rand mit der Laufzeit, in der Regel bis zu 5 Tagen. Holen Sie sich eine Deckungszusage bei einer Versicherung. Dort bekommen Sie, in der Regel per mail den entsprechenden Beleg mit einer eVB – Nummer. Mit dieser Deckungszusage können Sie dann auf die Zulassungstelle gehen und die Kurzzeitkennzeichen beantragen. Die Kosten erfragen Sie am besten bei Versicherung Ihres Vertrauens und bei der Zulassungstelle. Tragen Sie dort aber expliziert vor, dass Sie einen Anhänger übeführen wollen!

Im Internet wird die Möglichkeit einer Kurzzulassung für abgemeldete Anhänger diskutiert. Um ganz sicher zu gehen, was erlaubt oder ggfls. verboten ist, schlagen wir vor, dass Sie sich bei der örtlichen Polizeidienststelle, bei der Zulassungsstelle und / oder bei der Versicherung nochmals genau absichern! Dies halten wir für den besten Weg.

Auf der ganz sicheren Seite sind sie, wenn Sie den Anhänger vor einer Überführung ganz normal anmelden. Lassen Sie sich den Brief schicken und melden den Anhänger an. Dies setzt natürlich auch in Vertrauen von Verkäufer und Käufer voraus!

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